Zweitägige Show

Enormer Andrang bei Airpower 13 in Zeltweg

Österreich
29.06.2013 14:56
Mit bis zu 120.000 Besuchern hat die zweitägige Flugshow Airpower 13 am Freitag einen fulminanten Start an den Tag gelegt. Veranstaltet von Bundesheer, Red Bull und Land Steiermark gastiert die Flugshow zum zweiten Mal nach 2011 auf dem Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg im Bezirk Murtal. Der Andrang war gewaltig, immerhin zeigten dort die besten Staffeln und Solopiloten ihr Können.

Nach den eher kalten und regnerischen letzten Tagen dürfte auch das Wetter zu der beachtlichen Zuschauerzahl beigetragen haben. Milde Temperaturen um die 17 Grad bei abwechselnd Sonnenschein und Bewölkung mit leichtem Wind sorgten für angenehmes Wetter für Besucher und Piloten.

Neben den bejubelten Auftritten der Patrouille Suisse, die ihre F-5-Jets mit dem Schweizer Kreuz am Freitag präzise wie ein eidgenössisches Uhrwerk über die Berge des Murtals flogen, hatten auch die Jets und Propellermaschinen im "Static Display" am Boden ihre Fans, darunter die Eurofighter der heimischen Luftwaffe sowie der italienischen, spanischen und britischen Luftstreitkräfte.

Etliche beeindruckte Zaungäste sammelten sich auch um die Spezialeinheiten von Heer und Polizei, Jagdkommando und Cobra, die sich mit Sonderwaffen und Fahrzeugen wie dem "Wüsten"-Puch G "Sandviper" präsentierten. Einer der Anwesenden stellte die Akrobaten der Lüfte beinahe in den Schatten, und zwar Stratosphärenspringer Felix Baumgartner: In einem eigenen Zelt war sein Raumanzug ausgestellt, der die Massen magisch anzog. 

Kilometerlange Staus auf Murtalschnellstraße
Wie auch schon am Freitag brauchten die Besucher auch am Samstagvormittag zum Teil starke Nerven. Vor allem an der Murtalschnellstraße (S36) reihten sich Kolonnen von Flugbegeisterten auf der Anreise zum Fliegerhorst kilometerweit. Die Veranstalter riefen zur Benutzung der zahlreich vorhandenen öffentlichen Verkehrsmittel bzw. der ÖBB auf.

Am Nachmittag kam es dann zu einer leichten Entspannung der Verkehrslage. Der Besucherzustrom wurde laut Polizei als "schwächer werdend" beschrieben, teilweise seien die Zuschauer auch bereits auf Heimreise. Die Zufahrtsstraßen zum Gelände waren seit 13.40 Uhr staufrei, allerdings herrschte zähflüssiger Verkehr im Bereich der Abfahrten Zeltweg West und Ost von der Murtalschnellstraße.

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