Zum Jahreswechsel leben auf der Erde einer Schätzung zufolge 8,156 Milliarden Menschen. Dies seien etwa 82 Millionen Menschen mehr als vor genau einem Jahr (8,083 Milliarden).
Die Zahl von weltweit acht Milliarden Menschen war im November 2022 überschritten worden. Die UNO erwartet, dass die 9-Milliarden-Marke im Jahr 2037 geknackt werden könnte. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts werden demnach voraussichtlich zehn Milliarden erreicht.
Höchststand bei zehn Milliarden
Die Stiftung geht davon aus, dass die Weltbevölkerung bis Mitte der 2080er Jahre mit grob zehn Milliarden Menschen ihren Höchststand erreichen wird. „Danach, so die Prognosen, sorgen eine sinkende Zahl an Geburten plus eine wachsende Zahl an Sterbefällen dafür, dass die Weltbevölkerung nicht nur altert, sondern auch zu schrumpfen beginnt“, heißt es.
Sexuelle Aufklärung unverzichtbar
Bei der Zahl der Geburten falle Frauen eine Schlüsselrolle zu: Sie müssten in der Lage sein, ihr Leben und ihre Familienplanung selbst zu bestimmen. Bildung und sexuelle Aufklärung seien unverzichtbar, damit Mädchen und junge Frauen entscheiden könnten, „wann und mit wem sie wie viele Kinder bekommen“.
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