Hat er es tatsächlich geschafft, seinen beruflichen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, hat Sergio Pérez seinen Platz in der Formel 1 trotz des grauenhaften vergangenen Jahres in der Königsklasse des Motorsports sichern können? Fans des Mexikaners schöpfen aktuell jedenfalls Mut, denn in der Fahrer-Nennliste für die kommende Saison taucht Pérez als zweiter Pilot von Red Bull Racing auf …
Grundsätzlich mag das gar nicht unlogisch sein, gilt der Vertrag von Pérez doch ohnehin noch ein weiteres Jahr. Allerdings war er heuer in der Fahrer-WM mit lediglich 152 Punkten gegen den 427 Punkte schweren Weltmeister Max Verstappen abgestunken – und er gilt als Hauptschuldiger dafür, dass Red Bull Racing in der Konstrukteuers-WM keine Chance auf den Titel hatte.
Hat bei den „Bullen“ fünf Grands Prix gewonnen
Deshalb war in den vergangenen Wochen und Monaten wiederholt spekuliert worden, dass der Mexikaner, der in seiner Zeit bei den „Bullen“ fünf Grands Prix gewonnen hat, mitten in der gerade erst zu Ende gegangenen Saison abgelöst werden könnte.
Fehlende zwingende Alternativen zu Pérez
Wie man inzwischen weiß, ist das nicht passiert – was wohl auch an den fehlenden zwingenden Alternativen gelegen haben mag. Der zwischendurch als Notlösung kolportierte Daniel Ricciardo etwa erwies sich beim Schwesternteam Racing Bulls nicht wirklich als ernstzunehmender Pérez-Nachfolger, er verlor später gar selber sein eigenes Cockpit.
Also wird jetzt am Ende doch noch fix alles gut für die Nummer 2 von Red Bull Racing? Nicht unbedingt! Denn die Nennliste der Fahrer ist lediglich eine vorläufige, die Teams können die genannten Piloten noch auswechseln. Bei den Racing Bulls prangt etwa noch ein dickes „TBC“ („To Be Confirmed“), was so viel heißt wie „Muss noch bestätigt werden“. Heißt: Pérez könnte am Ende doch noch seinen Hut nehmen müssen, wenngleich mit einer fürstlichen Abfindung vonseiten Red Bulls, die Rede ist von 16 bis zu 70 Millionen Euro ...
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