In Kontiolahti

Österreichs Biathleten im Sprint böse blamiert

Wintersport
06.12.2024 19:01
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Eine Woche vor dem Heim-Weltcup in Hochfilzen haben Österreichs Biathlon-Männer im Sprint von Kontiolahti völlig ausgelassen. 

David Komatz beendete das 10-km-Rennen am Freitag als bester der läuferisch schwachen ÖSV-Starter nur auf dem 42. Platz und damit außerhalb der Punkteränge. Simon Eder (90.) schrieb vier Fehlschüsse an und war ebenso chancenlos wie Felix Leitner (56.), Patrick Jakob (74.) und Fredrik Mühlbacher (82.). Es gewann der Franzose Emilien Jacquelin.

Komatz kam in der ersten Sprint-Entscheidung der Saison bei leichten Minusgraden zwar ohne Strafrunde durch, lief in der Loipe aber zeitmäßig hinterher. Routinier Eder – am Dienstag im Einzelrennen über die 15 km noch 13. – misslang das Stehend-Schießen völlig, er fasste gleich vier Strafrunden aus.

Der fehlerlos schießende Jacquelin siegte fast 20 Sekunden vor dem Schweden Sebastian Samuelsson (1 Strafrunde) und dem Deutschen Philipp Nawrath. Johannes Thingnes Bö wurde als bester Norweger Fünfter. In Hochfilzen steht am kommenden Freitag je ein Sprint bei den Frauen und Männern am Programm, Samstag bzw. Sonntag folgen die Verfolgungs- und die Staffel-Bewerbe.

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