„Kenne die Regel so“

Hätte Schiri vor Bayern-Treffer abpfeifen müssen?

Fußball International
01.12.2024 11:01
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Hätte Schiedsrichter Sven Jablonski am Samstagabend vor dem Treffer von Bayern München im Hit gegen Borussia Dortmund (1:1) abpfeifen müssen? Nach dem Bundesliga-Topspiel gab es teils heftige Diskussionen.

Jamal Musiala bescherte den Bayern von Trainer Vincent Kompany mit einem platzierten Kopfball in der 85. Minute einen Punkt. Doch vor dem Treffer des Jungstars hatte Leroy Sane mit einem Freistoß vor dem BVB-Strafraum Niklas Süle am Kopf getroffen. Daraufhin blieb der Innenverteidiger am Boden liegen, das Spiel lief jedoch weiter.

Während Jamal Musiala jubelte, lag Niklas Süle (im Hintergrund) mit Scherzen am Boden.
Während Jamal Musiala jubelte, lag Niklas Süle (im Hintergrund) mit Scherzen am Boden.(Bild: AP/Martin Meissner)

„Ich hätte in der Situation abgepfiffen“, meinte Dortmunds Nico Schlotterbeck bei Sky. BVB-Trainer Nuri Sahin sah es ähnlich: „Ich kenne die Regel so, dass das Spiel abgebrochen oder unterbrochen wird, wenn jemand im Gesicht getroffen wird.“ Die Proteste auf dem Spielfeld blieben jedoch ohne Wirkung.

„Dann habe ich auf Tor entschieden“
Und was sagte der Referee? „Der Ball wird abgewehrt, dann folge ich dem Ball, wie es unmittelbar weitergeht – und ein Tor erzielt wird. Dann habe ich auf Tor entschieden“, erklärte Jablonski. „Ich war mir nicht sicher, ob eine Kopfverletzung vorliegt.“

Sahin suchte jedenfalls nochmal das Gespräch mit Schiedsrichter. „Damit war die Sache für mich dann auch erledigt.“ Auch für Schlotterbeck: „Ich hätte mir gewünscht, dass er abpfeift, klar. Aber falsch war es nicht.“

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