„Wie in allen Qualis, nicht so toll. Ich bin einfach langsam. So wie jedes Wochenende.“ Überraschende Worte von Lewis Hamilton nach seinem siebenten Rang im Sprint-Qualifying von Katar. Seinem zukünftigen Team Ferrari wird die Aussage keine Freude bereiten.
Während sein Teamkollege George Russell auf Rang zwei raste, wurde Lewis Hamilton am Freitag nur Siebenter. „Das Auto fühlte sich verhältnismäßig anständig an. Es ist also nicht so, dass es damit Schwierigkeiten gab“, sucht der 39-jährige Brite nur die Schuld bei sich selbst. „Mehr habe ich eigentlich nicht zu sagen.“ Dass er sich selbst jedoch als „einfach langsam“ bezeichnet, sorgt für Verblüffung.
„Ich bin einfach nicht mehr schnell“
Vor allem bei Ferrari. Die Italiener sicherten sich die Dienste des Rekordweltmeisters, der ab der nächsten Saison eigentlich für Jubelstürme bei der Scuderia sorgen soll. Doch der Noch-Mercedes-Pilot hat aktuell zu kämpfen: „Ich bin einfach nicht mehr schnell. Und wenn du immer so weit hinten losfahren musst, dann ist es so gut wie unmöglich, ein Wörtchen um Rennsiege mitzureden.“
Auf die Frage, ob es auch etwas Positives gibt, meint Hamilton nur: „Eigentlich nicht. Außer, dass der Wagen schnell ist und George am Samstag die Pole für den Grand Prix holen kann.“ So kennt man den selbstbewussten und ehrgeizigen Star-Piloten eigentlich gar nicht …


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