Im Bartelkreuztunnel in Ebensee geriert der 30-Jährige gegen den Randstein und danach auf den anderen Fahrstreifen – so kam es zur tödlichen Kollision mit einem Auto aus dem Gegenverkehr. Innerhalb von 24 Stunden war es bereits das vierte Todesopfer im Straßenverkehr aus Oberösterreich.
Vier Tote innerhalb von 24 Stunden – eine tragische Serie an Verkehrsunfällen erschüttert Oberösterreich. Schon am späten Montagabend mussten drei Landsleute auf den Straßen ihr Leben lassen: Ein Familienvater (49) aus Molln sowie zwei Steyrer (38 und 43). Und am Dienstagabend starb dann auch noch ein 30-Jähriger bei einem Unfall im Bartelkreuztunnel in Ebensee.
Vom Randstein auf die Gegenfahrbahn geraten
Der Altmünsterer fuhr gegen 19 Uhr auf der B 145 plötzlich gegen den Randstein und dürfte dann auf die Gegenfahrbahn geraten sein – so kam es zur Kollision mit dem Wagen eines 43-Jährigen aus Bad Ischl, der den Unfall verletzt überstand. Der 30-Jährige hingegen wurde in seinem Autowrack eingeklemmt, die Feuerwehr befreite ihn mittels hydraulischem Rettungsgerät.
Schnell aus Wrack befreit
„Wir hatten ihn innerhalb von ein paar Minuten heraußen, das hätte nicht schneller gehen können“, sagt Kommandant Christoph Pilz von der FF Ebensee nach dem dramatischen Einsatz. Dennoch blieben die anschließenden Reanimationsversuche erfolglos, die Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des 30-Jährigen feststellen.
Altmünsters Bürgermeister Martin Pelzer ist nach dem Tod seines jungen Gemeindebürgers im Gespräch mit der „Krone“ erschüttert: „Es ist ein tragischer Unfall. Wenn das im eigenen Ort passiert, trifft einen das noch mehr. Den Angehörigen und Bekannten gilt mein tiefstes Mitgefühl.“
Heuer bereits 68 Verkehrstote
Auch wenn die jüngste Unfallserie anderes vermuten lässt, liegt die Anzahl der Todesopfer auf Oberösterreichs Straßen heuer – leider – im traurigen Schnitt. Denn laut der Mobilitätsorganisation VCÖ starben 2024 bisher 68 Menschen im Straßenverkehr, im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 73. Hauptunfallursachen der Unfälle im heurigen Jahr waren nicht angepasste Geschwindigkeit sowie Ablenkung.
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