Nach Insolvenzantrag bei Kika/Leiner ist völlig offen, ob die Sanierung gelingt und wie es damit mit den 17 Filialen und den mehr als 1300 Mitarbeitern weitergeht. Doch was ist eigentlich mit den im Vorjahr geschlossenen Möbelhäusern passiert? Hier ist oft guter Rat noch teuer – und Geduld gefragt. Einem Standort in Oberösterreich wurde allerdings neues Leben eingehaucht.
Noch schnell die Gutscheinkarten einlösen, bevor sie nicht mehr gültig sind – so lautete am Donnerstag das Motto in den Kika/Leiner-Häusern, wo Kunden Spontankäufe tätigten, während zeitgleich der Insolvenzantrag des Möbelhändlers bei Gericht landete. Damit liegen jetzt die Fakten auf dem Tisch: Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 113 Millionen Euro.
Ob eine Sanierung gelingt und was mit den 1350 Mitarbeitern und 17 Geschäften passiert, ist unklar. Sicher ist dagegen: Die Nachnutzung von Möbelhäusern ist kein Selbstläufer.
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