Auf den Mega-Frust folgte die ganz große Formel-1-Show! „Am Vormittag wollte ich noch die Garage zerstören, danach bin ich das beste Rennen meiner Karriere gefahren“, schildert Max Verstappen nach seinem denkwürdigen Triumph in Brasilien.
Es war ein Qualifying zum Vergessen! Ein Crash von Lance Stroll hinderte Verstappen am Sonntagvormittag an einer weiteren schnellen Runde, durch die der Niederländer seine Startposition möglicherweise noch verbessert hätte. So wurde es nur Platz zwölf, aufgrund seiner Startplatzstrafe wegen eines neuen Motors rutschte der WM-Leader sogar auf Rang 17 zurück.
Nun gibt Verstappen zu, dass er nach Qualifying beinahe versucht hätte, die Red-Bull-Garage zu „zerstören“. Der Grund für seinen Ärger: Die Rote Flagge bei Strolls Unfall sei aus seiner Sicht viel zu spät gekommen. „Die anderen können ihre Runde noch fahren – und wir nicht. Das ist unglaublich. Das ist einfach Schwachsinn!“
Doch Verstappen sammelte sich wieder – und lieferte ein denkwürdiges Rennen ab. Im Regenchaos von Interlagos fuhr der Niederländer von Startplatz 17 zu seinem ersten Saisonsieg seit 133 Tagen. „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, denn meine Emotionen schwankten zwischen dem Versuch, fast die Garage zu zerstören, und dem Gewinn des Rennens“, so Verstappen.
„Wenn man ihn ärgert, schlägt er erst recht zurück“
Giedo van der Garde, einst selbst Formel-1-Pilot, bringt es auf den Punkt. „Wenn man Max ärgert, schlägt er erst recht zurück“, sagt der nunmehrige TV-Experte. Das bewies Verstappen, der nun am besten Weg zu seinem vierten WM-Titel ist, in eindrucksvoller Manier …
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