Anfang des Jahres verletzte sich Technik-Queen Petra Vlhova beim Heimrennen in Jasna schwer am Knie. Jetzt sprach die Slowakin über die schweren Monate nach dem Verletzungsdrama.
„Es fühlte sich an, als würde ich jeden Tag von vorne anfangen, weil mein Knie über Nacht steifer wurde und ich es wieder lockern musste“, sagte Vlhova bei einer Pressekonferenz vor dem Saisonstart.
Die vergangenen Monate seien „sehr anstrengend“ gewesen, dabei habe sie gelernt, mehr als je zuvor auf ihren Körper zu hören. „Ich muss akzeptieren, wenn mein Knie nein sagt. Es diktiert meinen Zeitplan und mein Training“, so die 29-Jährige.
„Nicht nur den Berg hinunterfahren“
Mittlerweile habe sie „keine Schmerzen oder Probleme“, dennoch geht sie das Comeback langsam an: „Ich werde nicht antreten, nur um den Berg hinunterzufahren. Ich möchte mit voller Kraft zurückkehren.“ Dass der Riesentorlauf in Sölden am Samstag ohne sie über die Bühne geht, mache sie „traurig, weil ich Rennen fahren möchte“, aber sie akzeptiere, dass es noch zu früh sei.
Wann sie wieder ein Weltcuprennen bestreiten wird, steht noch in den Sternen – aber sie ist überzeugt, dass es in den nächsten Wochen passieren wird.„Ich weiß nicht, wie lange es dauern wird. Wir gehen Schritt für Schritt“, so Vlhova.
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