
Aus Gräueltaten von einst zu lernen, schützt uns heute vor Gefahren für Frieden, Freiheit, Demokratie. Über verfälschte Darstellungen von der Vergangenheit bzw. Ableitungen davon wird Geschichte aber zur politischen Waffe. Wie also bildet man Geschichte so ab, dass das nicht passiert? Wie geht man verzerrten Wahrheiten nicht in die Falle? Wir haben bei der Expertin nachgefragt.
Kriege, Genozide, Leid: Damit ist Politikwissenschafterin Ljiljana Radonić vom Institut für Kulturwissenschaften der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) bei ihrer Arbeit täglich konfrontiert. Was kann einen daran so faszinieren? „Es geht nicht um Faszination“, erklärt sie, „sondern darum, dass die kritische Aufarbeitung – verbrecherischer - Vergangenheit unerlässlich ist für ein halbwegs vernünftiges heutiges Zusammenleben.“
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