Pleite-Kryptobörse

Rückzahlung an geschädigte FTX-Kunden genehmigt

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08.10.2024 07:51
Porträt von krone.at
Von krone.at

Ein US-Gericht hat am Montag grünes Licht für den Abwicklungsplan der kollabierten Kryptowährungsbörse FTX gegeben. Dadurch kann das Unternehmen geschädigten Kunden rund 16 Milliarden Dollar an Vermögenswerten zurückzahlen, die seit dem Zusammenbruch der Kryptobörse gesichert wurden.

Der FTX-Plan sieht vor, dass die Kunden mindestens 118 Prozent des Wertes ihrer Konten vom November 2022 erhalten – dem Datum, an dem das Unternehmen Konkurs angemeldet hat.

Die Reaktion der Kunden auf den Plan fiel gemischt aus. Viele äußerten ihre Enttäuschung darüber, dass sie durch die Insolvenz von FTX den starken Aufschwung der Kryptopreise seit dem Tiefpunkt des Marktes im Jahr 2022 verpasst haben. Einige Kunden hatten gegen den Plan Einspruch erhoben und höhere Rückzahlungen gefordert, die den jüngsten Anstieg der Kryptowährungswerte widerspiegeln.

Milliarden veruntreut
FTX, einst einer der weltweit führenden Handelsplätze für Bitcoin und Co, war vor rund zwei Jahren in die Pleite geschlittert. Der Zusammenbruch von FTX hatte die Kryptowelt damals erschüttert. Der Gründer der Börse, Sam Bankman-Fried, muss die kommenden Jahrzehnte hinter Gittern verbringen. In dem milliardenschweren Betrugsprozess gegen ihn hatte der zuständige Richter das Strafmaß im März auf 25 Jahre festgesetzt.

Die Geschworenen hatten es als erwiesen angesehen, dass der für Auftritte in Jeans und T-Shirt sowie für einen markanten Wuschelkopf bekannte Bankman-Fried acht Milliarden Dollar an Kundengeldern aus reiner Gier veruntreut habe, um zu spekulieren und seinen aufwendigen Lebensstil zu finanzieren.

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