Der Frust war groß, nachdem sich Pierre Gasly beim Großen Preis von Singapur mit Rang 17 zufriedengeben musste. „Ich wurde geopfert“, schimpfte der Franzose nach dem Rennen in Richtung seines Teams.
„Ich wurde auf der Strecke zurückgelassen, um die anderen zu blockieren und Esteban beim Aufholen zu helfen“, war Gasly nach dem Grand Prix am Marina Bay Street Circuit überzeugt.
Im Stich gelassen
Der 28-Jährige war erst in der 39. Runde in die Box gerufen worden – neun Runden nach seinem Teamkollegen Esteban Ocon. „Ich war überrascht, so außen vor gelassen zu werden. Ich bin natürlich nicht optimal gestartet, aber habe mich zurückgekämpft. Ich glaube, wir lagen drei oder vier Sekunden hinter Esteban. Und dann wurde ich 15 oder 20 Runden draußen gelassen, während mich alle rechts und links überholt haben“, schimpfte Gasly.
Die Saison läuft generell nicht nach Wunsch. Mit acht Punkten auf dem Konto liegt Gasly in der Fahrer-WM nur auf Rang 15, sein Landsmann liegt mit fünf Zählern noch einmal drei Plätze dahinter.
„Zwingt uns zu interessanten Strategien“
„Im Grunde genommen sind wir einfach zu langsam, und das zwingt uns dazu, interessante Strategien auszuprobieren“, analysierte Gasly folglich. „Wenn man in den letzten zehn Runden fünf Sekunden Rückstand aufs Tempo hat, bringt das nicht viel. Aber ich verstehe, dass wir versuchen, einem Auto auf eine bestimmte Weise zu helfen, weil wir offensichtlich nicht in der Lage sind, mit reinem Tempo um die Top 10 mitfahren können.“
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