Sex-Skandal um den lettischen Schach-Profi Andrejs Strebkovs. Der 43-Jährige war zuletzt für schuldig befunden worden, mindestens 15 Spielerinnen sexuell belästigt zu haben – einige der Opfer waren minderjährig, so die Anklage. Auch die Schwedin Anna Cramling Bellon erhob nun schwere Vorwürfe ...
Zwar vermied die 22-Jährige im Podcast „Sjakksnakk“ den Namen des Letten, ließ jedoch mit klaren Aussagen andeuten, um wen es sich in ihren Erzählungen handelt. Der Schachmeister habe anderen Spielerinnen Briefe mit pornografischen Inhalten und sogar benutzen Kondomen zukommen lassen, schilderte Cramling Bellon.
„Das Schlimmste war, dass er sich beim Verschicken der Briefe als jemand anderes ausgegeben hat. Ich öffnete den Brief und dachte, er käme von einem Freund. Es ist krank. Ich war völlig entsetzt und dachte: ‘Wieso bekomme ich sowas?‘“, so die Schwedin weiter.
Empörung über Straf-Ausmaß
Über einen Zeitraum von zehn Jahren soll Strebkovs laut des Schach-Verbandes Spielerinnen belästigt haben, Cramling Bellon spricht von Vorfällen, die fünf Jahre her seien. Fünf Jahre beträgt auch die Sperre des Letten. Zu wenig, findet die 22-Jährige. „Er hätte mindestens 30 bis 40 Jahre bekommen sollen. Fünf Jahre sind viel zu kurz. Ich verstehe nicht, was da los war. Dieser Mann hatte die Adressen all dieser Leute und schickte diesen jungen Mädchen etwas so Ekelhaftes. Es ist schrecklich“, fordert die Schwedin härtere Maßnahmen.
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