Schwer verletzt

Pfarrer stürzte vier Meter tief in Schacht hinein

Oberösterreich
16.09.2024 11:23

Oh Gott, der arme Herr Pfarrer! In Thalheim bei Wels (Bezirk Wels-Land) standen Montag ab 8.53 Uhr Feuerwehr, Rettung, Notarzt und Polizei im Einsatz, nachdem beim örtlichen Pfarrzentrum der Seelsorger in einen vier Meter Schacht des Holzbunkers gestürzt war.

Die Feuerwehr wurde am Montagvormittag zu einer „Personenrettung tief“ zum örtlichen Pfarrzentrum nach Thalheim bei Wels gerufen. Pfarrer Wolfgang Pichler (67) war gegen 7 Uhr in den 3,5 Meter tiefen Hackschnitzelbunker abgestiegen, um Hackschnitzel zur Förderschnecke zu schaufeln. Dabei stürzte er rücklings ohne Fremdverschulden von der Leiter und fiel auf den Betonboden. Gegen 8.50 Uhr wurden zwei Mitarbeiter eines Bauhofs auf seine Hifleschreie aufmerksam und setzten die Rettungskette in Gang. Die Feuerwehr konnte den Verletzten gegen 10 Uhr nach notärztlicher Versorgung mittels Kran bergen.

Bei der Bergung wurde eine Korbschleiftrage eingesetzt
Bei der Bergung wurde eine Korbschleiftrage eingesetzt(Bild: Ff Thalheim bei Wels)

Von den Schmerzen gezeichnet
„Wir haben einen Kran und eine Korbschleiftrage eingesetzt, den Pfarrer mithilfe der Rettung aus dem Bunker herausgeholt. Er war ansprechbar, aber dem Unfall entsprechend von den Schmerzen gezeichnet“, berichtet FF-Einsatzleiter Manuel Feichtinger.

Der Pfarrer war in diesen Schacht gestürzt
Der Pfarrer war in diesen Schacht gestürzt(Bild: FF Thalheim bei Wels)

Im Pfarrzentrum Thalheim ist man sehr betroffen. Laut Diözese hat Pichler mehrere Knochenbrüche erlitten.

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