„Das war ein echter Nachteil für die Entwicklung des Teams“, sagt Ex-Formel-1-Pilot Mika Häkkinen über die aktuellen Probleme bei Red Bull. Was er genau meint? Die Leistungskluft zwischen Max Verstappen und Sergio Perez …
Perez sei einer der Hauptgründe, warum Red Bull nicht mehr die unangefochtene Nummer eins unter den Teams sei. „Die Formel 1 ist ein brutaler Sport“, sagte der zweifache F1-Weltmeister in einem YouTube-Video von Unibet, in dem er die erste Saisonhälfte analysiert. „Die Lücke zwischen Max und Sergio hat sich ständig vergrößert und das bedeutet, dass man die Daten nicht bekommt. Man bekommt nicht die Informationen von beiden Autos, um das Auto so schnell zu entwickeln, wie es nötig ist. Und das war ein echter Nachteil für die Entwicklung des Teams.“
Perez kann bekanntlich nicht mit den Zeiten seines Teamkollegen mithalten. Der Mexikaner fährt seit geraumer Zeit im Schatten von Verstappen, weshalb die Rufe nach einem Abschied immer lauter wurden, doch Red Bull entschied sich, mit Perez zu verlängern.
„Ein Auto allein bringt das Team nicht voran“
„Ich versuche, Kritik zu vermeiden“, betonte Häkkinen. „Ich möchte nur sagen, dass man zwei absolute Spitzenfahrer braucht, damit das Team die Daten und die verschiedenen Anpassungen, die sie an der Aerodynamik des Autos oder an der Mechanik vornehmen, vergleichen kann. Man muss ständig vergleichen und an einem Rennwochenende ist die Zeit sehr kurz, so dass ein Auto allein das Team nicht voranbringen kann.“
Heißt konkret: Bei Red Bull ist man allein auf die Daten von Verstappen angewiesen, weil die von Perez nicht aussagekräftig genug sind.
Häkkinen weiter über Perez: „Es ist nicht sein erstes Jahr oder zweites Jahr. Er ist schon lange dabei. Er hatte die Chance, sich selbst zu studieren, sich selbst zu verstehen. Was braucht er, um die Nummer eins zu sein? Und das hat er nicht getan.“
Hier der Fahrer-WM-Stand:
Bei Red Bull tappt man weiter im Dunkeln, was konkret zum Leistungsabfall geführt hat. Am 15. September steht der Große Preis von Aserbaidschan in Baku auf dem Programm. Ob der österreichische Rennstall dort seine Probleme besser in den Griff bekommt? ...
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