„... dann kannst du den Spieler nicht hängen lassen.“ Didi Hamann kritisiert den FC Bayern. Diesmal geht‘s um die Causa Jonathan Tah.
Der Transfer des deutschen Nationalteam-Verteidigers von Leverkusen zu den Bayern war am Freitag endgültig geplatzt. Trotz wochen-, ja monatelanger Verhandlungen wurden sich die beiden Vereine nicht grün. Zum Unverständnis von Hamann. „Wenn du als Verein einem Spieler sagst ‘Wir wollen dich‘ und es dann sogar eine Einigung gibt, dann kannst du den Spieler nicht hängen lassen“, so der „Sky“-Experte.
„Die wahre Geschichte“
Was er unter „hängen lassen“ versteht? Vermutlich die fünf Millionen Euro mehr, die Bayern dem Vernehmen nach nicht bereit war zu zahlen. Die Münchener sollen Medienberichten zufolge 20 Millionen Ablöse plus fünf Millionen Boni geboten haben. Leverkusen hätte 25 Mille plus fünf Millionen wollen. Bayern-Sport-Boss Max Eberl erklärte: „Leverkusen hat uns eine Deadline gesetzt und gesagt: ‘Bis dahin müsst ihr diese Summe zahlen.‘ Ich habe Simon Rolfes (Leverkusen-Sportdirektor, Anm.) schriftlich gesagt: ‘Danke für die Deadline, danke für den genannten Betrag. Wir können beides nicht erfüllen. Das ist die wahre Geschichte.“
„Wechseloptionen geprüft“
Ob Didi Hamann damit gnädig gestimmt ist? Tah selbst äußerte sich indes auch selbst auf Social Media. „Es stimmt, dass ich zwischenzeitlich auch Wechseloptionen geprüft habe“, gesteht er: „Aber nun steht fest, dass ich die zehn Jahre bei Bayer 04 vollmachen werde! Ihr könnt euch sicher sein, dass ich mich sehr auf alle Herausforderungen mit unserer Mannschaft, dem Trainerteam und euch Fans diese Saison freue.“
Das Wichtigste aus seiner Sicht: „Nun ist Schluss mit den Spekulationen!“ Ob‘s Didi Hamann passt oder nicht.
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