Austria-Kapitän Manfred Fischer erzielte den Siegestreffer zum 2:1 gegen den LASK. „Ich habe die ganze Zeit genug auf die Fresse gekriegt“, sagte er erleichtert nach dem Schlusspfiff bei Sky. Was er, andere Spieler und die Trainer nach dem Spiel zu sagen hatten, lesen Sie hier.
Manfred Fischer (Austria-Kapitän): „Man braucht jetzt nicht übertreiben. Wenn man sich ein Highlight-Video von mir zusammenschneidet, sind die letzten 40 bis 50 Bälle über das Stadion drüber geflogen. Auch ein blindes Huhn findet mal ein Korn. Ich bin so froh. Ich habe die ganze Zeit genug auf die Fresse gekriegt. Das habe ich auch auf mich genommen, ich übernehme die Verantwortung, das sage ich immer wieder. Heute bin ich froh, dass wir den Sieg geholt haben.“
Stephan Helm (Austria-Trainer): „Ich bin sehr zufrieden, weil wir heute gegen einen sehr starken Gegner viele Dinge sehr gut umgesetzt haben, die wir uns vornehmen. Das zeigt, welches Potenzial in uns schlummert. Gleichzeitig möchte ich betonen, dass ich uns am Beginn eines Weges sehe. Solche Siege geben natürlich sehr viel positive Energie. In drei von vier Bundesligarunden waren wir die Mannschaft, die im Strafraum präsenter war. Über 90 Minuten gesehen war das heute die Leistung, wo man in den meisten Phasen gesehen hat, was wir vorhaben.“
Thomas Darazs (LASK-Trainer): „Die Austria hat sich mit einem Fast-Lastminute-Treffer ein bisserl freigeschwommen – das war eigentlich unser Ziel. Freischwimmen ergebnistechnisch möchte ich aber anmerken, die positiven Sachen haben für mich bis jetzt in dieser Saison überwogen. Ausgenommen gegen Altach. Aber es hat genügt, dass sich meine Spieler verunsichern haben lassen. Jetzt müssen wir daran arbeiten, dass wir diese Verunsicherung wieder rauskriegen. Für die Zuschauer war es ein super Spiel, für mich als Trainer war es ein Katastrophenspiel. Alle 30 Sekunden hatte man das Gefühl, wir können ein Tor schießen, wir können aber auch eins kriegen.“
Maurice Malone (Austria-Torschütze): „Wir können den Gegner schon in der ersten Halbzeit klar besiegen. Wir müssen daran arbeiten, dass wir den Sack früher zusammen. Die Abstimmung mit meinen Offensivkollegen wird von Spiel zu Spiel besser.“
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