Eine fordernde, dafür aber lange schattseitig verlaufende Route führt von St. Sigmund im Sellrain auf den 2625 Meter hohen Gipfel. Nach dem Abstieg kehren wir in der gemütlichen Gleirschalm ein.
Eines vorweg: In der Regel spricht man von der Freihut. Unser eher unscheinbares, aber sehr lohnendes Ziel liegt im vordersten Bereich des Kamms zwischen St. Sigmund und Gries im Sellrain, so darf man den Berg durchaus als Grenzgipfel betrachten.
Ab dem Parkplatz ist die Freihut angeschrieben, zunächst folgen wir dem Asphaltweg im Gleirschtal einwärts, der zur Gleirschalm führt. Kurz vor der Einkehr, am Beginn der Wiesen, zweigt links die Route zur Freihut ab. Es geht zunächst auf einem Karrenweg, später auf einem Steig und oft direkt im steilen, bald freien Gelände empor.
Die Strecke zieht hier am Morgen schattseitig hinauf und zum Jägerstand hinüber. Bald darauf öffnet sich der Blick ins Inntal.
In der Folge beginnt der Anstieg über einen felsdurchsetzten Gratrücken zur Kleinen Freihut (2582 m), die eine Art Vorgipfel darstellt. In dem Abschnitt muss man da und dort die Hände zu Hilfe nehmen.
Südlich vor uns liegt dann eine ebene Hochfläche, die Erhebung links dahinter ist unser Ziel. Die letzten Meter geht es von Südwesten zum Kreuz. Hier heroben reichen die Blicke unter anderem bis zum Koasa, im Süden präsentiert sich der Lüsener Fernerkogel
Einkehr in der Gleirschalm
Zurück nehmen wir die Aufstiegsroute, in den steilen Passagen heißt es sehr vorsichtig sein. Zur Belohnung sollte schließlich noch die Einkehr in der Gleirschalm auf dem Programm stehen – einfach im Talboden links ein paar Meter über die Wiesen einwärts!
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