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Augapfel durchbohrt

Kind nach Schrauben-Unfall blind: Wer ist schuld?

Kärnten
13.08.2024 06:00

Ein furchtbarer Unfall hat sich in Kärnten ereignet. Ein vierjähriges Mädchen ging am Heimweg vom Kindergarten dicht an einem Tennisplatz vorbei – und stieß mit dem linken Augapfel gegen eine weit vorstehende verrostete Schraube. Die Kleine verlor dabei ihr Augenlicht. Muss nun jemand dafür bezahlen?

2,6 Zentimeter. So weit ragte eine Schraube an einer Stahlrohrecksäule eines Maschendrahtzauns an einem Tennisplatz in Oberkärnten in 95 Zentimeter Höhe heraus. Für Erwachsene stellt das keine Gefahr dar – aber ein kleines vierjähriges Mädchen geriet zu nahe heran und mit dem Auge direkt in die Schraube. Die Folgen sind verheerend. Seit sechs Jahren wird nun darum prozessiert, wer für das Unglück Mit-Verantwortung trägt. Mit erstaunlichen Erkenntnissen der Justiz.

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