Um Fälle von Steuerhinterziehung aufzudecken, bedient sich das Bundesministerium für Finanzen bereits seit einigen Jahren auch der Künstlichen Intelligenz – und erzielt damit einiges an Einnahmen, wie das Ministerium bekannt gab.
Mit den Risikomodellen des sogenannten Predictive Analytics Competence Center, kurz PACC, wurden demnach im Vorjahr rund 6,5 Millionen Fälle überprüft und 185 Millionen Euro an Steuern eingenommen.
... ist ein Verfahren, das in der Datenanalyse verwendet wird. Es bedient sich historischer Daten, um zukünftige Ereignisse vorherzusagen. Die historischen Daten werden für die Erstellung von mathematischen Modellen verwendet, die dann auf aktuelle Daten angewendet werden, um vorherzusagen, was als Nächstes passiert.
Aufgedeckt wurden laut Ministerium vor allem falsche Angaben bei der Arbeitnehmerveranlagung sowie Betrugsversuche bei Einkommens-, Körperschafts- oder Umsatzsteuer. Darüber hinaus wurden 27,5 Millionen Fälle rund um die Identifikation von zu Unrecht beantragten oder bezogenen Beihilfen und Leistungen sowie rund um Scheinunternehmen geprüft.
In Zukunft soll das PACC weiter ausgebaut werden, um die Effizienz der Finanzverwaltung und der Betrugsbekämpfung weiter zu stärken, so das Ministerium.
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