Armand „Mondo“ Duplantis, der sein Stabhoch-Gold mit dem neuen Weltrekord von 6,25 m gewonnen hat, siegte mit 30 cm (!) Vorsprung vor seinem US-Freund Sam Kendricks, der mit 5,95 Silber gewann. Eine unfassbare Differenz ...
So etwas hat es in der modernen Leichtathletik noch nicht gegeben. Nur einmal – in den Anfängen der olympischen Geschichte der Neuzeit – hat es eine größere Differenz zwischen Gold und Silber gegeben. Und zwar 1920 mit 39 cm, als Frank Foss mit 4,09 m vor Henry Petersen (3,70) gewann (siehe unten die Statistik).
Jetzt ist er mit seinen 24 Jahren schon zweimal Olympiasieger. Er ist er nach dem legendären Bob Richards, der 1952 und 1956 mit dem Stab Olympiasieger geworden war, der Zweite, der dieses historische Double geschafft hat. Neben den beiden Goldenen von Olympia ist er auch schon zweimal Weltmeister und dreimal Europameister.
Größte Differenzen zwischen Gold und Silber im Stabhochsprung bei Olympischen Spielen:
39 cm: (1920)
4,09 m Frank Foss (USA)
3,70 m Henry Petersen (DEN)
30 cm: (2024)
6,25 m Mondo Duplantis (SWD)
5,95 m Sam Kendricks (USA)
15 cm: (1904)
3,50 m Charles Dvorak (USA)
3,35 m Leroy Samse (USA)
13 cm: (1980)
5,78 m Wladyslaw Kozakiewicz (POL)
5,65 m Konstantin Volkov (URS) und
5,65 m Tadeusz Slusarski (Pol)
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