Rapid trifft heute zum Bundesliga-Auftakt auf Sturm Graz. Nur bei den Tickets sind sie Teams in der „gleichen Liga“.
Neue Saison, neuer Anlauf gegen Sturm – bei Rapid weiß man, auf welche Art von Pressing-Fußball man heute beim Liga-Auftakt wieder kracht. Aber nicht auf welchen Grazer EURO-Fahrer …
Das Transfer-Wettbieten um ÖFB-Teamspieler Alex Prass zieht sich wie ein Kaugummi, heute steht der 23-Jährige plötzlich wieder in Sturms Kader. Wie auch Othar Kiteishvilli, der hat aber erst vier Trainings in den Knochen. Rund acht Millionen Euro hat Sturm bislang investiert, etwa in die fixe Verpflichtung von Mika Biereth und in Ex-Rapidler Emanuel Aiwu. Peanuts. Prass soll das Doppelte einspielen. Und die fetten Champions-League-Millionen kommen ja auch noch. Erst dann, in einem Monat, soll Sturms Formkurve ganz oben sein. Das spricht heute für Rapid.
Finanziell spielen die Steirer aber mittlerweile in einer anderen Liga. Erfreulich aber, dass die beiden Liga-Zugpferde – bei aller Rivalität – auch gemeinsame Sache machen. Die Traditionsklubs einigten sich bei ihren Duellen in Wien und Graz auf einen Einheitspreis von 12 Euro für ein Ticket im Gästesektor. Damit der Fußball für die Fans bezahlbar bleibt. Gerade das Duell Rapid – Sturm lebt ja von den Emotionen, der Stimmung. Auch für heute sind über 20.000 Tickets weg. Daher ist es schade, dass die anderen Klubs für so eine Vereinbarung bislang nicht zu gewinnen waren …
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