Das könnte als die lukrativste Aufgabe aller Zeiten in die (Olympia-)Geschichte eingehen. Nach den 100.000 Dollar, die Angela Carini wegen ihrer Aufgabe gegen Imane Khelif vom Weltverband versichert bekam, meldet sich jetzt Superstar Jake Paul mit einem Angebot für Carini zu Wort.
Und das hat es durchaus in sich. Paul, mit knapp 27 Millionen Insta-Followern ein veritables Social-Media-Schwergewicht, bietet Carini tatsächlich einen Kampf auf einer von ihm organisierten Veranstaltung an. Das würde Carini bestimmt eine Menge Popularität bringen: erstens aufgrund von Pauls Reichweite, zweitens, weil dabei buchstäbliche Schwergewichte wie etwa Mike Tyson mit von der Partie sind. Er mache ihr das Angebot, „weil deine Träume nicht wahr werden konnten“, schreibt Paul an Carini – „wegen verrückter Regelungen in dieser Welt“.
Nicht einmal eine Minute
Der Hintergrund ist klar. Paul will Carini eine Entschädigung bieten, weil sie gegen die „männliche Boxerin“ Imane Khelif kämpfen musste. Nach nicht einmal einer Minute gab sie aus Angst um ihre Gesundheit auf.
Trump-Sympathisant
Ob Khelif jetzt als Frau oder Mann gewertet werden soll, wird wohl noch ein Zeiterl heiß diskutiert werden. Für Paul, eher nicht unbedingt Wokeness-Advokat, stattdessen veritabler Trump-Sympathisant, ein gefundenes Fressen.
Schnell zur Multimillionärin
Wie lukrativ ein kleiner PR-Boost von Jake Paul sein kann, illustriert die Karriere von Armanda Serrano. Durch seine Unterstützung wurde sie in kurzer Zeit zur Multimillionärin. Er habe ihr Leben „komplett verändert“, wird sie nicht müde zu betonen.
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