Mit dem deutschen Stardirigenten Christian Thielemann dirigiert heuer eine internationale Größe die erste Oper bei den Festspielen. Die Generalprobe von Strauss’ Capriccio verspricht Großes.
„Eine Weltkompetenz dirigiert heuer die Eröffnungsoper der Festspiele“ - mit diesen großen Worten kündigte Festspiel-Intendant Markus Hinterhäuser Dirigent Christian Thielemann beim Terrassen-Talk an. Thieleman hat gerade die Generalprobe von Richard Strauss’ Capriccio, der ersten Oper des Sommers, hinter sich und ist überzeugt: „Das wird großartig.“
Buch über Strauss
Mit den Wiener Philharmonikern und einem Sängerensemble um Elsa Dreisig und Sebastian Kohlhepp im Rücken sagt sich das leicht. Mit Thielemann haben die Festspiele den Strauss-Experten schlechthin ans Pult bestellt, einen Mann, der schon als Teenager für den Komponisten und seine „unglaubliche Orchestrierungsvirtuosität“ geschwärmt hat.
„Er führt einen schnell auf die falsche Fährte und hat eine Fülle von Fallen aufgestellt. Um die Oper zu verstehen, muss man Strauss gut kennen“, so der Berliner, der das von sich definitiv behaupten kann. Nicht umsonst erscheint im September ein Buch über den Komponisten, in dem Thielemann seine Lehren aus der jahrzehntelangen Arbeit an Strauss teilt und andere Musiker vor Fallen und Fehlern bewahren möchte, die er selbst gemacht hat. „Ich find’s ganz gut gelungen“, fasst Thielemann, bis 2022 in Salzburg Intendant der Osterfestspiele, mit seiner unverkennbaren Berliner Schnauze zusammen.
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