WANDERBARE STEIERMARK

Wo einst auf der Soboth Glas produziert wurde

Steiermark
19.07.2024 11:00
Porträt von Elisabeth Zienitzer
Porträt von Silvia Sarcletti
Von Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti

Zu einem Ausflug in die Vergangenheit der Glaserzeugung nehmen uns die „Steirerkrone“-Wanderexpertinnen Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti diesmal mit: Von der Soboth über den Glashütten-Rundweg geht es bis auf den Dreieckkogel.

Das einst bekannte Glasmacherdorf Soboth blickt auf eine ereignisreiche Geschichte zurück. Mit dem beschilderten Glashütten-Rundweg lernen wir einen Teil dieser Vergangenheit kennen. Das Gebiet rund um Soboth, St. Vinzenz und Dreieckalm liegt in den südlichen Ausläufern der Koralpe, das prädestiniert für die Glaserzeugung war.

Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti, die Wanderexpertinnen der „Steirerkrone“
Elisabeth Zienitzer und Silvia Sarcletti, die Wanderexpertinnen der „Steirerkrone“(Bild: Weges)

Hier war alles vorhanden, was für die Produktion gebraucht wurde: Holz, Wasser und Quarzsand. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts herrschte rund um Urch ein reger Betrieb, was wir an den Ruinen der „Oberen Hütte“ nur noch erahnen können. Heute wandern wir durch stark bewaldetes Gebiet, mit traumhafter Aussicht von der Dreieckhütte und der Dreieckalm.

Auch diesem Schmetterling scheint es hier zu gefallen
Auch diesem Schmetterling scheint es hier zu gefallen(Bild: Weges)

Und zu guter Letzt ein Tipp am Rande: Wer seine alten Wanderschuhe an den Nagel hängen will, kann das an der Jakobiwand in Soboth tun und gleichzeitig einen Wunsch an den Schutzheiligen des Dorfes richten. Der Heilige Jakobus wird ihn erfüllen, so wird es zumindest im Dorf erzählt. Fazit: „Hülft‘s nix, so schod‘s nix.“

Malerisches Platzerl für eine kurze Rast
Malerisches Platzerl für eine kurze Rast(Bild: Weges)

Wir starten in Soboth (1065 m) und gehen bergauf, überqueren die Landesstraße und wandern (Weg 560) auf der Straße zum Gasthaus Lindner und weiter zur privaten Loinighütte (1358 m). Auf Forststraßen und Steigen geht es gemütlich bis zu den Almflächen rund um die Dreieckhütte (1452 m). Nach einem Abstecher zum Dreieckkogel (1528 m) geht es bei der Hütte und der Marienkapelle (Familie Croy) vorbei – hauptsächlich auf Forststraßen (Weg 1) – nach Urch/Glashütte (1314 m).

Daten & Fakten

  • Wanderdaten: 16 km / 500 Hm / Gehzeit ca. 5 h.
  • Anforderungen: meist auf breiten Wegen und Forststraßen.
  • Wegeleitsystem: rot-weiß-rote Markierung; Beschilderung gelbe Wegweiser und zusätzliche Glashütten Rundweg-Beschilderung.
  • Ausgangspunkt: Dorfzentrum Soboth.
  • Einkehrmöglichkeiten: Dreieckhütte, 0664/ 8956690, Gasthof Lindner, 03460/205, Gasthaus Messner, 03460/209, Gasthof Mörth, 0664/3020668.
  • Fragen und Anregungen: WEGES – Silvia und Elisabeth, 0650/2611119, weg-es.at, Facebook, Instagram und YouTube: wegesaktiv.

Wir wandern an der Ruine vorbei und folgen den Forststraßen ca. 5,3 km bergab bis zur Wegkreuzung nahe Lindner.

Auf dem uns bereits bekannten Weg geht es nach Soboth.

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