Im achten Anlauf hat es endlich geklappt – Filip Misolic hat sich erstmals für einen Grand Slam qualifiziert. Der 22-Jährige schlug in der dritten Runde der Qualifikation zu den French Open Lokalmatador Quentin Halys mit 2:6, 6:4, 6:3.
Im Sommer 2022 hatte Filip Misolic für ein kleines Märchen gesorgt, aus dem Nichts das Finale von Kitzbühel erreicht. Damals hatte Tennis-Österreich darauf gehofft, bald einen weiteren Top-100-Spieler in seinen Reihen zu haben, doch der Steirer konnte an diesen Lauf nie wieder anknüpfen.
In Paris schaffte Misolic nun den wohl zweitgrößten Erfolg seiner Karriere. Denn er spielte sich erfolgreich durch die Qualifikation. Nach Siegen über Sho Shimabukuro (Jp) und Ugo Blanchet (Fra) bekam er es in der entscheidenden Runde mit dem früheren Weltranglisten-61. Quentin Halys zu tun und überstand auch die harte Prüfung, in der Entscheidungsrunde gegen ein ganzes Stadion zu spielen.
Denn Misolic musste gegen den Franzosen auf dem Court Suzanne Lenglen ran. Tausende feuerten dort Halys an, der auch einen Bombenstart erwischte, den ersten Satz relativ zügig 6:2 gewann. Doch Misolic kämpfte sich zurück in die Partie, ärgerte seinen Gegner immer wieder mit gut angebrachten Stoppbällen, am Ende entschied auch die bessere Fitness. Nach 2:09 Stunden setzte sich Misolic 2:6, 6:4, 6:3 durch, stieß einen Schrei der Erleichterung aus.
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