Der FC St. Pauli steht nach Holstein Kiel als zweiter Aufsteiger in die deutsche Fußball-Bundesliga fest. Die Hamburger, die ab der 72. Minute mit David Nemeth spielten, gewannen am Sonntag mit 3:1 gegen den Tabellenletzten VfL Osnabrück (mit Thomas Goiginger ab der 67.) und können dadurch am letzten Zweitliga-Spieltag nicht mehr von einem der beiden ersten Plätze verdrängt werden.
Fast 30.000 Zuschauer feierten ausgelassen den sechsten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte und die Rückkehr in die höchste deutsche Spielklasse nach 13 Jahren.
Matchwinner Afolayan
St. Paulis Aufstiegsheld war der Engländer Oladapo Afolayan. Der 26-Jährige brachte die Mannschaft von Trainer Fabian Hürzeler schon in der siebenten Minute in Führung. Kurz nach der Pause legte er gegen die zeitweise gefährlichen und nicht wie ein Absteiger spielenden Osnabrücker einen zweiten Treffer nach (58.). Marcel Hartel traf nach Flanke von Afolayan ebenfalls noch (68.). Lars Kehl verwandelte in der Nachspielzeit (90.+1) noch einen Foulelfmeter für die Gäste.
Jüngster Trainer
Der 31-jährige Hürzeler hatte sein Team im Dezember 2022 als jüngster Trainer des deutschen Profifußballs auf dem 15. Tabellenplatz übernommen und über Monate stetig nach oben geführt.
Der Nordrivale Holstein Kiel hatte mit Benedikt Pichler den Sprung in die Bundesliga bereits am Vorabend durch ein 1:1 (1:0) gegen Fortuna Düsseldorf perfekt gemacht. Nach dem Ergebnis des FC St. Pauli ist auch sicher, dass der Tabellendritte Düsseldorf am 23. und 27. Mai in zwei Relegationsspielen noch um den Aufstieg spielen wird.
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