Der 29-Jährige drang laut Tschofen gegen 23 Uhr ins Schlafzimmer der Eltern ein und versetzte beiden mehrere Messerstiche. Die Mutter (47) war anschließend dennoch in der Lage, per Notruf die Polizei zu verständigen.
"Der Mann ist nicht geflüchtet. Als die Polizei eintraf, hielt er sich noch in der Wohnung der Eltern auf", sagte Tschofen. Er wurde umgehend festgenommen. Der Vater (48) befindet sich nach einer Notoperation mittlerweile außer Lebensgefahr.
"Tat im Zusammenhang mit psychischer Störung"
Der 29-Jährige befindet sich nach Angaben Tschofens seit mehreren Jahren in psychiatrischer Behandlung. "Die Tat dürfte im Zusammenhang mit dieser psychischen Störung stehen", sagte der LKA-Chef. Nähere Angaben zur geistigen Erkrankung des Mannes machte er nicht. Ob der 29-Jährige zur Tatzeit zurechnungsfähig war, werde anhand eines entsprechenden Gutachtens zu klären sein.
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