Mehr als 109.000 Menschen pendeln laut Statistik Austria tagtäglich in die Arbeit nach Linz – damit ist Linz nach Wien das zweitgrößte Einpendlerzentrum Österreichs. Umgekehrt: Noch nie pendelten mit über 33.000 Menschen so viele Linzer primär in Zentralraum-Gemeinden aus wie heute.
„Wenn wir uns die Entwicklung der Anzahl der Auspendler über die vergangenen 40 Jahre anschauen, sehen wir, dass sich dieser Wert bis heute schon fast vervierfacht hat. Grund genug, auch die Auspendelnden in der Planung und Organisation des öffentlichen Verkehrs künftig stärker in den Fokus zu nehmen“, schlägt SP-Stadtchef Klaus Luger eine zusätzliche Analyse des Verkehrsverbundes vor.
Öffi-Angebote auch für Auspendler attraktivieren
„Derzeit liegt der Schwerpunkt bei den Einpendelungen. Es bedarf zusätzlicher überregionaler Angebote von Linz in die Zentralraumgemeinden hinaus, um auch hier ein Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel zu attraktivieren.“ Denselben Vorschlag machte Luger übrigens schon im September. „Damals hatten sich die Prioritäten wegen der Stadtbahn verschoben, aber jetzt will ich das aktiv angehen.“
Luger stellt Buslinien 13 und 14 in Frage
Spannend: Da die Neubebauung des Kasernenareals noch dauern wird, will Luger die geplanten Buslinien 13 und 14 noch einmal evaluieren lassen. Für VP-Stadtvize Martin Hajart unverständlich: „ Die Linie 13 brauchen wir eigentlich schon jetzt. In Pichling sind bereits in den letzten Jahren viele Wohnungen entstanden.“
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