Leicht hatte er es nach seinem Amtsantritt zunächst nicht. In den ersten fünf Runden schauten für Geheimfavorit Marchfeld in der Fußball-Ostliga nur zwei Zähler heraus. Da wurde die Kritik immer lauter, forderten viele die Beurlaubung von Trainer Hannes Friesenbichler. „Wir hatten extrem viel Pech“, blickt Friesenbichler zurück, „der Verein hielt mir aber immer den Rücken frei, blieb ruhig.“ Und machte damit offenbar alles richtig. Denn Marchfeld kletterte in der Tabelle Schritt für Schritt nach oben, ist seit sechs Liga-Partien ungeschlagen, feierte zuletzt drei Siege am Stück. „Kontinuität macht sich am Ende halt oft bezahlt“, zwinkert der Coach, „es dauerte eine Zeit, bis die Jungs meine Spielidee verinnerlichten.“
Zudem drehte Friesenbichler im Winter an den Stellschrauben. Das einst hochgelobte Sturmduo Sen/Tompte wurde abgegeben, dafür mit Duvnjak und Markl Qualität dazu geholt. „Unser Spiel ist derzeit schon ansehnlich.“ Besonders jenes von Flügel Nicolas Meister, der in den letzten fünf Partien dreimal traf. Friesenbichler: „Er hat abgenommen, jetzt viel Explosivität in den Beinen. Technisch war er ja schon immer top.“
„Haben sich unterm Wert verkauft“
Nach dem 4:0 über Toni Polsters Viktoria gastiert am Freitag der nächste Wiener Verein in Mannsdorf, bittet der Tabellenvierte TWL Elektra zum Heimtanz. „Sie haben sich bisher unter ihrem Wert verkauft. Für uns gilt es, die Leistungen weiter zu bestätigen.“ Stichwort: Kontinuität!
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