12.08.2012 11:44 |

12 bis 18 Jahre alt

Wiener Polizei fasst jugendliche Einbrecherbande

Eine Jugendbande ist der Wiener Polizei ins Netz gegangen. Die sechs Verdächtigen sind zwölf bis 18 Jahre alt und stehen im Verdacht, bei Einbrüchen in Imbissbuden, Verkaufsstände, Geschäfte und Heurigenlokale einen Gesamtschaden von 26.000 Euro angerichtet zu haben. Alle sechs stammen aus einem betreuten Wohnheim (Bild).

"Diese Einrichtung arbeitet im Auftrag und mit Mitteln der MAG ELF – Amt für Jugend und Familie", steht in großen Lettern am Gartenzaun. Das Haus, eingebettet in eine schmucke Wohnsiedlung im 22. Wiener Gemeindebezirk, beherbergt eine betreute Wohngemeinschaft für Kinder aus zerrütteten Familien.

Der Verein "Noah" sollte sich um die Kinder kümmern, eine Aufgabe, der die Betreuer offenbar nicht gewachsen waren. Die blutjungen Bewohner gerieten auf die schiefe Bahn. Aus Geldnot sollen sie laut Polizei seit Juni 15 Einbrüche verübt haben.

Einbuchswerkzeug sichergestellt
Doch am 21. Juli, um 2.10 Uhr, lösten die Verdächtigen bei einem Supermarkt-Einbruch in der Gewerbeparkstraße Alarm aus, teilte die Polizei am Sonntag mit. Die Beamten umstellten das Gebäude und konnten eines 15-jährigen Burschen sowie eines 13-jährigen Mädchens habhaft werden. Zudem wurden zahlreiche Einbruchswerkzeuge sichergestellt.

Den Ermittlern gelang es seitdem, auch die anderen vier Jugendlichen auszuforschen. Die sechsköpfigen Gruppe wurde angezeigt.

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