Quiz entwickelt

Amsterdam will Touristen Benehmen beibringen

Reisen & Urlaub
20.03.2024 08:27
Porträt von krone.at
Von krone.at

Mit Einschränkungen und Verboten kämpft Amsterdam gegen die Auswüchse des Massentourismus. Ein Quiz soll Besuchern die neuen Benimmregeln schon vor Start der Reise näher bringen.

Das englischsprachige Frage-Antwort-Spiel zielt darauf ab, die Motivation der Besucher für ihren Amsterdam-Besuch zu ergründen - sei es für eine Hochzeitsreise, einen Junggesellenabschied, Shoppingausflüge oder Partyerlebnisse.

„Amsterdam Rules“ erklärt Regeln
Im Laufe des Spiels verdeutlicht „Amsterdam Rules“ den Nutzern durch gezielte Fragen und Antworten, was in der Stadt nicht gestattet ist und wie man sich angemessen verhält. Zum Beispiel werden diejenigen, die planen, in ihrem Auto zu schlafen, über das Verbot sowie die damit verbundenen Bußgelder und hohen Parkkosten informiert.

Kneipentouren, Joints und Alkohol auf den Straßen nicht erlaubt
„Wollen Sie eine geführte Tour durch das Rotlichtviertel?“, lautet eine andere Frage. Wer das für ein verlockendes Angebot hält und auf Ja klickt, wird enttäuscht. Solche Touren sind nicht mehr erlaubt. Wer dann angibt, bis fünf Uhr morgens Party machen zu wollen, erhält wieder eine Absage. Die Bars schließen um 2 Uhr. Eine organisierte Kneipentour stattdessen? Ebenfalls verboten. Sich dann halt mit einem Bier oder Joint in der Hand durch die Stadt treiben lassen – man ahnt es schon, auch das verboten.

Stadt räumt mit Klischees auf
Drogen kaufen auf der Straße ist verboten, die Dealer verkaufen gepanschten Stoff, Drogen sind ungesund und außerdem droht ein Bußgeld. Und wer bei dem Fragespiel nur lang genug konsequent auf alles klickt, was sich ein bisschen verboten anhört, bekommt am Ende einen Rat: „Schade, in Anbetracht Ihrer Vorlieben bietet Amsterdam vielleicht nicht die Erfahrung, die Sie suchen. Lesen Sie den Leitfaden, um zu erfahren, warum.“

Dieses Quiz knüpft an eine Online-Kampagne an, die letztes Jahr ins Leben gerufen wurde, um vor allem junge, alkohol- und drogenaffine Touristen, besonders aus Großbritannien, von einem Besuch abzuhalten. Nachdem ein Rauchverbot im Zentrum verhängt wurde, plant die Stadtverwaltung nun, auch das Rotlichtviertel aus dem Zentrum zu verlagern.

Diese Initiativen dienen dem Ziel, die Lebensqualität für die Einheimischen zu verbessern und die negativen Auswirkungen des Massentourismus zu verringern.

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