Vier Personen sind in Italien festgenommen worden, weil sie Drogen und Mobiltelefone mithilfe von Drohnen in Gefängnisse eingeschleust haben sollen. Die vier Männer werden verdächtigt, auf verschiedene Weise verbotenes Material in Haftanstalten in den Regionen Piemont, Sizilien, Marken, Kampanien und Abruzzen geliefert zu haben.
Die Drohnen sollen von einem der Angeklagten gesteuert worden sein, unter der Anleitung von Sträflingen, die die Manöver vom Gefängnis aus unterstützten, geht aus den Ermittlungen hervor, die von der Staatsanwaltschaft der norditalienischen Stadt Asti geführt wurden.
Durch den Einsatz von Drohnen illegal geschmuggelte Smartphones wurden in den Gefängnissen zu einem Preis von 1000 Euro an andere Insassen weiterverkauft. Die Kosten für die kleineren Handys betrugen 300 Euro pro Gerät. Die Bande soll im Zeitraum von September bis Dezember 2023 einen Gewinn von fast 100.000 Euro erzielt haben,
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