Minustemperaturen, Minuskulisse und eine Punkteteilung, die im Kampf um die Meistergruppe der Bundesliga keinen so recht freuen wollte. Zwischen den Überraschungsteams Austria Klagenfurt und TSV Hartberg gab es am Montag ein 1:1. Ein „Eiertor“ sorgte aufseiten der Kärntner für Ärger.
Peter Pacult äußerte sich nach der Partie zum Gegentor, als Rico Benatelli einen bereits geklärt scheinenden Ball vorbei an seinem Tormann ins Netz spitzelte. „Da muss ich Benatelli fragen, was er sich dabei gedacht hat“, schimpfte der Coach, einem routinierten Spieler dürfe so etwas nicht passieren.
„Ein Missverständnis, ein richtiges Eiertor“, gestand der Sünder schuldbewusst.
Ein Punkt für die Moral
Dass das Missgeschick letztlich nicht mit einer Niederlage bestraft wurde, war viel Klagenfurter Druck in Überzahl und dem Ausgleich durch Nicolas Binder zu verdanken, der nach einer im April erlittenen Adduktorenverletzung erst acht Tage davor sein Comeback gegeben hatte. „Leider ist uns der Sieg nicht mehr gelungen, aber für die Moral war dieser eine Punkt sehr wichtig“, lautete Pacults Fazit.
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