Trotz des 2:0 bei Chelsea und dem Aufstieg war die Freude bei Real Madrid getrübt. Denn Éder Militão fehlt im ersten Semifinale wegen einer Gelbsperre. Dazu droht dem verletzt ausgewechselten David Alaba eine mehrwöchige Pause.
Trainer Carlo Ancelotti erklärte: „Seine Kniesehnenmuskulatur ist überlastet.“ Bis zum Semifinal-Hinspiel (9./10. Mai) ist zwar noch Zeit. Aber im schlimmsten Fall fehlt den Königlichen dann ihre 1A-Innenverteidigung. Die Zeitung „Marca“ schrieb daher schon: „Alarm bei Real!“
Alaba war zuletzt wegen Muskelbeschwerden schon von Anfang Jänner bis Anfang Februar und von Ende Februar bis Ende März ausgefallen. So eine Ballung gab es bei dem 30-Jährigen noch nie.
Am 6. Mai wieder fit?
Seine insgesamt schlimmste Saison hatte Österreichs Fußballstar aber 2014/15, als er wegen zweier Knieverletzungen (Anriss und Riss des Innenbands) 158 Tage fehlte. Von so einer langen Pause geht Ancelotti aber definitiv nicht aus. Der Italiener wünscht sich, dass David schon bis zum spanischen Cupfinale am 6. Mai wieder fit ist: „Alaba ist ein kompletter Spieler, der enorm wichtig für uns ist.“
Alaba besser als Messi
Alabas bisherige Bilanz in der Königsklasse (siehe Grafik) zeigt seine Klasse. Ein Statistik-Detail ist besonders bemerkenswert. Als Abwehrspieler erhielt der Ex-Austrianer in 112 Spielen in der Königsklasse keinen Platzverweis und nur sieben Gelbe Karten - davon drei in der Saison 2011/12.
Ausgerechnet beim „Finale dahoam“ gegen Chelsea fehlte der Wiener gesperrt. Daraus zog er seine Lehren. Mit seinem zehnten Semifinal-Einzug in der Königsklasse überflügelte Alaba übrigens sogar Lionel Messi (neun Semifinal-Einzüge).








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