Start der Regionalliga

In Leoben erwacht ein schlafender Fußball-Riese

Sport-Nachrichten
02.03.2023 12:08

Startschuss in das Regionalliga-Frühjahr am Freitag! Herbstmeister DSV Leoben, gleich beim LASK gefordert, will den Aufstieg in die zweite Fußball-Bundesliga angehen - ein Etappenziel für die Obersteirer. Coach und Ex-Bayern-Star Carsten Jancker über die Ambitionen und die Konkurrenz.

„Die Bundesliga war schon im Haus, hat sich alles angeschaut“, berichtet Leoben-Obmann Mario Bichler stolz. „Wir haben den Zulassungskatalog für die 2. Liga komplett abgearbeitet, alle unsere Hausaufgaben erledigt.“ Auch hinter den Kulissen wird eifrig gewerkelt: „Wir sind auch in puncto Stadion schon weit. Die Pläne stehen. Es geht jetzt um die Einreichung. Und auch darum, wie die öffentliche Hand hinter dem Projekt steht", weiß Bichler.

Stadion-Planung DSV Leoben (Bild: DSV Leoben)
Stadion-Planung DSV Leoben

Es bewegt sich jedenfalls was beim einst „schlafenden Riesen“, der zum Frühjahrsstart am Freitag auf den wohl härtesten Gegner um den Aufstieg trifft: die LASK Amateure. „Eine harte Nuss!“, weiß Trainer Carsten Jancker. „Sie werden im Titelrennen mitmischen - wie wohl auch Hertha Wels. Aber wir haben ein Ziel, haben die Mission 2028 mit der Rückkehr in die Bundesliga klar ausgerufen. Wir müssen heuer nicht aufsteigen, aber wir wollen es definitiv. Wir haben im Herbst eine Serie hingelegt, sind jetzt die Gejagten.“

Vier frische Kräfte
Für ein mögliches Meisterstück haben sich die Steirer verstärkt: Mit Michael John Lema (zuletzt vereinslos, 32 Bundesligaspiele), Lukas Prokop (Altach), Ricardo Bagadur (Ex-Serie A) und Luka Brkic (Triglav) haben die Donawitzer neue Kräfte geholt. Mit Lema wechselte ein alter Bekannter unter die Hochöfen: „Er hat Qualität, wird täglich besser und beginnt wieder den Glauben an seinen Körper zu finden“, sagt Jancker über den Ex-Sturm-Spieler, der in der Vergangenheit von Verletzungen (Kreuzbandriss 2020) zurückgeworfen wurde. Jancker betont aber auch: „Bei uns zählt das Leistungsprinzip. Was Spieler früher geleistet haben ist schön, gewinnt aber noch lange keine Spiele.“

(Bild: GEPA)

Dass auch die erfolgreiche Arbeit von Jancker nicht unbemerkt blieb, liegt auf der Hand, weckt Begehrlichkeiten. Der Ex-Bayern-Star stellt aber klar: „Ich habe mich langfristig für Leoben entschieden, werde diesen Weg mitgehen. Ich fühle mich wohl hier, habe ein großes Ziel.“ Das am Freitag mit dem Hit gegen die LASK Juniors (live auf KroneTV) startet. Und vorerst im Aufstieg in Liga zwei gipfeln soll.

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