Fit im Alltag

Gute Laune-Booster gefällig? Aufstehen und tanzen!

Gesund Aktuell
12.02.2023 12:00

Die ersten Takte Ihrer Lieblingsmusik ertönen und schon wippen die Zehen im Takt. Am liebsten würde man aufspringen und dazu tanzen. Warum machen Sie es dann nicht einfach? Und nützen den vielseitigen Effekt davon für Muskeln, Figur und gute Laune.

Zugegeben, an jedem Ort und zu jeder Zeit einfach aufzuspringen und abzutanzen wird wohl nicht gehen. Aber nur immer auf die nächste Party, einen Ball oder einen passenden Clubabend zu warten, ist doch auch zu wenig. Bewegung zur Musik in den Alltag einbauen, ist die Devise!

Dass wir damit ganz automatisch Gleichgewicht und Koordination schulen, die Körperwahrnehmung verbessern, Muskeln trainieren und sogar Glücksstoffe im Gehirn produzieren, ist neben dem Spaß praktischer Nebeneffekt. Der sich übrigens in jedem Lebensalter nutzen lässt. In der Faschings- und Ballsaison machen diese Erfahrung gerade wieder viele Tanzlustige. Und, dass man danach auch einmal Muskelkater an ungewohnten Stellen spürt, etwa am Po oder den Waden. Turniertanz gilt ja nicht von ungefähr als Sport.

Glücksgefühle und und Belohnung
Schon die Musik an sich wirkt auf das Gefühlszentrum im Gehirn. Das limbische System bewertet die Schallwellen aufgrund von Vorerfahrungen. Gefällt uns das, was wir hören, tritt auch noch das Belohnungszentrum in Aktion. Gratis Glückshormone eben.

Die Bewegung beim Tanzen ist so komplex - auch ohne Choreografie -, dass es zu neuen Vernetzungen der Neuronen führt, also auch den Denkapparat anregt. Das lässt sich etwa beim Lernen für Prüfungen oder beim Vokabellernen nutzen. Studien an der Neurologischen Uniklinik in Magdeburg, D, zufolge, hatten Senioren (im Durchschnitt 68 Jahre), welche Tanzschritte zu unterschiedlichen Musikgenres übten, nach sechs Monaten messbar verbesserte Aufmerksamkeit, waren wacher, flexibler und wiesen einen besseren Gleichgewichtssinn auf als eine Vergleichsgruppe, die Fitnesstraining betrieb.

Disco- und Partymusik eignet sich ganz hervorragend für das tägliche Gute-Laune-Training (Bild: stock.adobe.com)
Disco- und Partymusik eignet sich ganz hervorragend für das tägliche Gute-Laune-Training

Ausdauer, Muskelaufbau, Körper modellieren
Tanzen kann gezielt zum Abnehmen, bzw. Fett verbrennen eingesetzt werden. Wer das ausprobieren möchte, wählt einen Zumba- oder Salsakurs. Damit wird der ganze Körper trainiert, neben Ausdauerbelastung kommt es auch zu Muskelaufbau und damit zu einem Bodyshaping-Effekt. Es genügt, sich etwa 10 Schritte zu merken, die dann unterschiedlich kombiniert werden. Außerdem reißt lateinamerikanische Musik wirklich jeden mit!

Wem das dann doch zu anstrengend ist, der sollte sich einfach angewöhnen, zweimal die Woche für eine halbe Stunde im Wohnzimmer zu seinen bevorzugten Songs zu tanzen. Ganz ohne Vorgaben, einfach im Takt mitgehen, hüpfen, drehen, Hüften schwingen, mit den Armen kreisen. Natürlich sollten Sie dabei ordentlich in Schwung kommen und auch ein wenig ins Schwitzen. Also wird man kaum eine langsame Ballade dazu hören.

Ideal dafür wären Songs ab etwa 130-145 BPM (beats per minute) wie „Highway to Hell“ (ACDC), „Good Feeling“ (Flo Rida) oder „Gangnam Style“ (Psy).

Karin Podolak

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