Nach Großeinsatz:

Schulwart hatte Messerattacke frei erfunden

Wien
13.12.2022 10:53

Nach einem Großeinsatz am Montag in einer Volksschule in Wien-Favoriten, bei dem ein Schulwart von zwei Unbekannten verletzt worden sein soll, ist am Dienstag beim Verhör herausgekommen, dass der Vorfall komplett erfunden war.

Bei den Einvernahmen verwickelte sich der Schulwart, der sich als Opfer ausgab, in immer mehr Widersprüche. Kurze Zeit später gestand er, den gesamten Vorfall frei erfunden zu haben. Der Grund für die falsche Geschichte war ein Streit zwischen ihm und seiner Frau in der Dienstwohnung in der Schule.

Messer versteckt
Tatsächlich zog er sich durch einen Unfall die Stichverletzung zu. Auch das mögliche Messer soll er im Schulgebäude versteckt haben, das durch die Polizei während des Großeinsatzes sichergestellt wurde.

Anzeige und Kostenersatz
Der Schulwart wurde wegen Vortäuschung einer gerichtlich strafbaren Handlung angezeigt. Ihm wird außerdem ein Kostenersatz für den verursachten Polizeieinsatz vorgeschrieben.

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