Budget-Voranschlag

Die Stadt Bregenz schreibt auch 2023 rote Zahlen

Vorarlberg
03.12.2022 17:25
Porträt von Vorarlberg-Krone
Von Vorarlberg-Krone

Die Landeshauptstadt rechnet für das kommende Jahr mit einem negativen Nettoergebnis in Höhe von fünf Millionen Euro. Gebühren und Tarife dürften deutlich steigen.

Dass die Stadt Bregenz finanziell nicht gerade weich gepolstert ist, ist nun schon seit Jahren bekannt. Insofern kommt es auch nicht sonderlich überraschend, dass 2023 der Schuldenberg weiter anwachsen wird. Dem jüngst von der Stadtvertretung beschlossenen Voranschlag zufolge, stehen im nächsten Jahr Aufwendungen von 120,1 Mio. Euro Einnahmen in Höhe von 115,1 Mio. Euro gegenüber - das ergibt unterm Strich ein Minus von fünf Millionen Euro.

Immerhin: Im Vergleich zu 2022 fällt das Defizit um rund 4,4 Millionen Euro geringer aus. Und das, obwohl das geplante Investitionsvolumen fast 22 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahres lieg. Das meiste Geld fließt in den Neubau des Hallenbades sowie in die dritte Ausbaustufe des Festspielhauses.

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Bund und Länder müssen den Kommunen dringend mehr Hilfestellungen geben, um deren Handlungsspielraum zu erhalten.

Michael Ritsch, Bürgermeister von Bregenz

Angesichts der angespannten Finanzlage wird an einer Erhöhung - respektive Inflationsanpassung - der Gebühren und Tarife kein Weg vorbei führen. Weiters soll im Rahmen eines Konsolidierungsprozesses das gesamte Aufgabenspektrum der Stadt systematisch auf den Prüfstand gestellt werden, um etwaige Einsparungspotenziale auszumachen. Und wie bereits sein Vorgänger Markus Linhart (ÖVP) fordert Bürgermeister Michael Ritsch (SPÖ) über den Finanzausgleich mehr Mittel von Bund und Land: „Man kann von uns nicht erwarten, dass wir überregionale Aufgaben erfüllen, ohne dass dies bei der Verteilung der Mittel im Finanzausgleich entsprechend berücksichtigt wird.“

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