Vom Klischee der sanften Puppenmamis und wilden Baggerfahrer hält Renate Tanzberger nichts. Jedes Kind ist einzigartig, habe seine Interessen und Fähigkeiten - und sollte nicht den Vorstellungen anderer entsprechen müssen, wie sich ein „richtiger Junge“ oder ein „echtes Mädchen“ zu verhalten hat. Die Expertin in Sachen geschlechtssensibler Pädagogik über veraltete Rollenbilder in der Kindererziehung und wertvolle Tipps, was Eltern richtig machen können.
„Ich hab’ Puppen für meine Zwillingsjungs gekauft. Die Autos waren trotzdem interessanter“, verrät Mamabloggerin Christina Tropper („Einerschreitimmer“) aus Linz. „Dafür geht einer unserer Buben mit Begeisterung ins Kindertanzen. Es geht ja nur darum, ihnen verschiedene Möglichkeiten aufzuzeigen.“ Davor, Kinder in ihrer Entwicklung einzuschränken, weil „Pink eine Mädchenfarbe“ oder die Faszination Müllauto „typisch Bub“ ist, warnt auch Renate Tanzberger.
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