
Heinz Palme arbeitete in maßgeblichen Rollen bereits bei mehreren Fußball-Weltmeisterschaften und der Heim-EURO 2008. Katar, Gastgeberland der WM 2022, kennt er von einem sechsjährigen beruflichen Aufenthalt beim International Centre for Sport Security in Doha gut. Im „Krone“-Interview spricht der weltweit vernetzte Sportmanager über noch nicht gelöste Menschen- und Arbeitsrechte, dem nicht sehr cleveren Beschneiden der Pressefreiheit und den hochkritischen Bereich der Transport-Logistik.
„Krone“: Herr Palme, Sie haben während Ihrer Tätigkeiten für das International Centre for Sport Security sechs Jahre in Doha gelebt. Wie würden Sie einem Menschen, der noch nie in Katar war, das Land erklären?
Heinz Palme: Es ist ein arabisches Land in der Wüste mit einem anderen Kulturkreis, das stark in Richtung Westen strebt. Ich persönlich fand das Leben dort sehr angenehm und habe mich sehr wohlgefühlt. Ich mag andere Kulturen, respektiere diese und ziehe auch meine Lehren aus diesen, wie zuvor auch in Südafrika. Die Vergabe der WM hat einen enormen Schub ausgelöst. Entwicklungen, die sonst 20 bis 30 Jahre dauern, fanden in zehn Jahre statt. Das Land ist im Um- und Aufbruch. Aber bei Themen wie Menschen- und Arbeitsrechten ist noch nicht alles gelöst, was man lösen muss.








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