
Die extrem gestiegenen Kosten merken Bewohner von Mehrparteienhäusern schon beim Blick auf ihre Stromrechnung, doch es könnte noch dicker kommen: Weil auch der Preis für „Allgemeinstrom“ (Lift, Stiegenhaus-Beleuchtung usw.) in die Höhe schnellt und Gebühren vielerorts angehoben werden, kann es zu saftigen Erhöhungen oder Nachzahlungen von mehreren Hundert Euro im Jahre 2024 kommen.
Viele Hausverwalter kaufen bald den Strom für die kommenden ein bis zwei Jahre ein. „Die Energiekosten werden sicher ein großer Faktor sein“, bestätigt Martin Troger von der Hausverwaltung Rustler in Wien. Thorsten Deutsch von der Hausverwaltung Koffer gibt ein Beispiel: „Wir haben in einem Gebäude ohne Lift bisher 2000 Euro jährlich für den Strom bezahlt, beim derzeitigen Strompreis wären es 20.000 Euro. Die Wien Energie sagt, dass sie die Preise an die Haushalte nicht weitergibt, aber als kleinerer Hausverwalter zahlen wir in etwa den vollen Marktpreis, den müssen wir dann weitergeben.“









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