NÖ-Strompreisrabatt wird ausgeweitet. Ist bisher ein Wohnsitz per 1. Juli notwendig, soll dieser Stichtag jetzt doch wegfallen.
Erst vor knapp eineinhalb Monaten beschlossen, wird der NÖ-Strompreisrabatt schon überarbeitet. SPÖ-Landesvize Franz Schnabl hatte kürzlich bemängelt, dass im Förderzeitraum bis 30. September kommenden Jahres Tausende neue Wohnungen und Häuser im Lande bezogen werden. „Das ist Wohnraum für mehr als 30.000 neue Niederösterreicher, die um den Rabatt umfallen“, so Schnabl. Dem schloss sich in Wahlkampfzeiten auch die ÖVP an.
Mehr Menschen anspruchsberechtigt
„Der Strompreisrabatt wird überarbeitet, sodass noch mehr Menschen anspruchsberechtigt sind, etwa Neugeborene und Zuzügler“, teilte ein Sprecher mit. Eingebracht soll ein entsprechender ÖVP-Antrag bereits heute werden. In den nächsten Tagen folgen Gespräche mit den anderen Fraktionen. Den Rabatt - elf Cent pro Kilowattstunde für 80 Prozent des durchschnittlichen Haushaltsverbrauchs auf Basis der gemeldeten Personen - sollen künftig auch nach dem 1. Juli Geborene, Zuzügler sowie Pflegebedürftige, die nach Niederösterreich übersiedeln, erhalten.









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