Nach drei Ligarunden sechs Punkte hinter Platz eins - und weil, anders als bei der Austria, der Titel das Ziel ist, steigt die Nervosität bei Be’er Sheeva. Trainer Elyaniv Barda (41) ist eine Klublegende, war schon Co-Trainer, Chefscout und Sportdirektor. Als Spieler musste er viermal wiederbelebt werden, nachdem er von einem Ball so stark auf der Brust getroffen wurde, dass er einen Herzstillstand erlitt. Eine Kolumne von „Krone“-Redakteur Florian Gröger.
Willi Ruttensteiner, der in seiner Zeit bei Israels Verband einen Trainerkurs mit Barda leitete, hält große Stücke auf ihn: „Extrem motiviert, die Qualifikation für Europa war ein erster schöner Erfolg.“
Der Hunger auf mehr macht, Klubeigentümerin Alona Barkat, die Ehefrau eines Milliardärs aus der Hightech-Branche, hat jede Menge Geld. Das nicht immer sinnvoll eingesetzt wird - aktuell hat man acht Legionäre im Kader, nur sechs dürfen in der Liga spielen. „Dazu sind einige Ex-Teamspieler über ihrem Zenit. In Wien ist die Austria Favorit, man muss die Intensität möglichst hoch halten“, so Ruttensteiner.
Trainer Manfred Schmid will das Thema der vielen Austria-Gegentore nicht groß werden lassen, spricht lieber über die vielen herausgespielten Torchancen, fordert, dass die Spieler im letzten Drittel Risiko nehmen. Linksverteidiger Ziad El Sheiwi ist wieder fit, auf den 18-Jährigen könnte ein Joker-Einsatz warten. Eines weiß auch der Coach: „Die ersten Runden in Wien und bei Posen sind für den Aufstieg vorentscheidend.“








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