30.07.2022 14:37 |

Spiel über zwei Tage

Misolic rächt Thiem und steht im Kitzbühel-Finale!

Auch eine Regenunterbrechung kann Österreichs Tennis-Hoffnung Filip Misolic beim 250er-Turnier in Kitzbühel nicht stoppen! Diesmal musste der deutsche Thiem-Bezwinger Yannick Hanfmann mit 6:2, 2:6, 7:6 aus Sicht des gebürtigen Grazers dran glauben. Nun wartet im Finale der Spanier Roberto Bautista Agut. Zudem ist er mit dem Finaleinzug der beste ÖTV-Spieler im ATP-Ranking.

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Misolic startete am Freitag sensationell in sein bereits zweites ATP-Spiel an diesem Tag: Nachdem er sein Aufschlagspiel durchgebracht hatte, nahm er Yannick Hanfmann sofort ein Break ab und stellte nur kurz darauf auf 3:0.

Früher Frust bei Hanfmann
Der Deutsche schien mit der eigenen Performance überhaupt nicht zufrieden zu sein, fetzte gefrustet vor dem 1:4 aus seiner Sicht einen Ball in das lautstarke Publikum in Kitzbühel - eine Verwarnung sowie Pfiffe waren die Folge. Misolic ließ sich aber nicht aus der Ruhe bringen und breakte den Finalisten von 2020 zum Gewinn von Satz eins.

Auch in Satz zwei startet der „Local Hero“ furios hinein, vollendete sein Aufschlagspiel mit einem Ass zum 1:0. Nach ausgeglichenen Games und einer erneuten Frust-Aktion von Hanfmann gelang diesem schließlich ein (unnötiges) erstes Break zum 2:3 aus heimischer Sicht. Dennoch war der Deutsche im zweiten Satz alles in allem stärker: Vollendete diesen nach einem erneuten Break mit einem Ass.

Kämpferherz Misolic
Zu Beginn von Satz drei schien Misolic bereits ausgepumpt, wurde gleich zu Beginn gebreakt. Daraufhin stellte er sein Spiel um, vermied lange Rallys, setzte eher auf den Return und meldete sich damit zurück in die Partie. Allerdings gelang Hanfmann dennoch sein zweites Break.

Aufgeben spielt’s aber bei Filip Misolic nicht. Getragen von den Fans gelang ihm dann mit einem Kraftakt ebenfalls ein Break, gefolgt vom nächsten. Der „Rising Star“ war zurück in der Partie! Und das, obwohl er sofort ein Break zum 6:5 kassierte. Eiskalt erkämpfte er sich erneut ein Rebreak und rettete sich damit ins Tiebreak, in dem er sogar 1:0 in Führung ging. Doch dann der Platzregen - die Partie wurde unterbrochen …

Finale und Österreichs Nummer eins
Aber Misolic startete denkbar gut in den Finaltag, holte sich sofort das erste Mini-Break. Nur kurz darauf erspielte er sich drei Matchbälle - den ersten wehrte Hanfmann bei eigenem Aufschlag noch ab, ehe er den nächsten Schlag ins Aus setzte. Heißt: FINALE und die Nummer eins von Österreich!

Und Hanfmann? Der war brennheiß, trat in den Katakomben gleich mal hart gegen die Wand.

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