
Nach den Corona-Lockdowns zieht’s die NÖ-Konsumenten in die lokalen Geschäfte - das sagt eine aktuelle Studie. Die Wirtschaftskammer will diesen Trend zusätzlich verstärken.
Fahr nicht fort, kauf im Ort!“ Die Urmutter aller Slogans für den lokalen Handel tritt in NÖ jetzt in neuem Kleid auf. „Mir ist’s nicht egal, ich kauf lokal!“ – mit dieser Devise will die Wirtschaftskammer die Kundenströme nach der Pandemie wieder vom Internet weg- und in ansässige Geschäfte im Land locken.
Und die Wirtschaftsvertreter berufen sich dabei auf aktuelle Daten des Instituts für Handel, Absatz und Marketing (siehe Grafik). Grundtenor: In den Lockdowns wurde der Service der regionalen Kaufmannschaft vermisst. Und auch ein gestiegenes Umweltbewusstsein - mehr zu Fuß oder per Rad, weniger Autofahrten - eröffnet den Geschäftsleuten vor Ort neue Chancen.
„Einkaufen bei unseren heimischen Betrieben sichert die Wertschöpfung, sorgt für Jobs und sichert Wohlstand“, appelliert Wolfgang Ecker, Präsident der NÖ-Wirtschaftskammer, an die Konsumenten, den Worten bei der Umfrage auch Taten im Alltag folgen zu lassen. Dass der alltägliche Bedarf vor Ort gedeckt werden kann, durchaus zeigte ein „Krone“-Test in Waidhofen an der Ybbs (siehe Fotos):
Vom reschen Frühstückssemmerl in der Bäckerei Hartner, ging es zum Mode-Bummel ins Kaufhaus zum Stadtturm und zum Schuhhaus Watzinger. Vormittags stand noch ein Friseurtermin bei Haar total – Mathä an, am Nachmittag richtete Juwelier Hörhager die Uhr und bei Augenoptik Hatzmann wurden neue Brillen probiert. Im Spieledorf Huber schlugen schließlich noch Kinderherzen höher, ehe der Tag mit einem gemütlichen Abendessen bei Schlosswirt Andreas Plappert ausklang.
Infos unter: www.ich-kauf-lokal.at













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