20.07.2022 05:32 |

Wer schließt das Loch?

ÖSV-Trainer stellt klar: „Das ist mir zu wenig!“

„Das ist mir zu wenig!“ Österreichs Herren-Chef Marko Pfeifer will das Speed-Loch hinter den beiden Superstars Matthias Mayer und Vincent Kriechmayr schließen.

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„Okay, wir haben Mothl Mayer und Vinc Kriechmayr, aber dann?“, fragt Marko Pfeifer. Und legt damit den Finger in eine offene Wunde. Denn der Kärntner möchte in seiner ersten Saison als Ski-Herren-Cheftrainer vor allem die „Baustelle Speed“ so rasch wie möglich bearbeiten. „Da sehe ich großen Bedarf, da müssen wir das Augenmerk darauf richten, damit wir nicht ein böses Erwachen erleben.“

Die schnellen Trainingsgruppen für die Planungen Richtung kommenden WM-Winter schauen so aus: Sepp Brunner („Weltcup Speed 1“) hat Mayer, Kriechmayr, Daniel Hemetsberger, Raphael Haaser, Daniel Danklmaier, Stefan Babinsky und Max Lahnsteiner unter seinen Fittichen. Werner Franz („Weltcup Speed 2“) betreut Max Franz, Otmar Striedinger, Christian Walder und Christoph Krenn. Vor allem von den „Kärntner Spezialisten“ (O-Ton des Kärntners Pfeifer) Franz, Striedinger und Walder erwartet sich der Chef doch um einiges mehr.

Der Gruppe wurde mit Hannes Wallner auch ein erfahrener Mann im Bereich Skitechniktraining hinzugefügt. „Bei manchen Burschen ist mir das zu wenig. Die sollen sich nicht mit Plätzen zwischen 20 und 30 zufriedengeben können, da will ich mehr Druck und Konkurrenz erzeugen.“ Und Pfeifer denkt da an Leute wie Stefan Rieser, Julian Schütter oder Manuel Traninger.

Pfeifer weiß, dass der Sprung in die Weltspitze im Speed deutlich schwieriger und zeitaufwendiger als im Technik-Bereich ist. Alleine schon deshalb, weil da Routine und das Kennenlernen der Weltcup-Strecken unbezahlbare Faktoren sind. Auch Allrounder-Aushängeschild Marco Schwarz soll in den schnellen Disziplinen einen Schritt vorwärts machen.

Alexander Hofstetter
Alexander Hofstetter
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