
Tesla verliert seinen Top-Manager für die Entwicklung seiner Fahrerassistenztechnologie. Der Leiter der Abteilung für künstliche Intelligenz, Andrej Karpathy, verlässt nach einer viermonatigen Auszeit das Unternehmen. „Es war mir eine große Freude, Tesla in den letzten fünf Jahren bei der Erreichung seiner Ziele zu unterstützen, und es ist eine schwierige Entscheidung zu gehen“, schrieb Karpathy am Mittwoch auf Twitter.
Er habe noch keine konkreten Pläne für die Zukunft, wolle sich aber wieder stärker seiner Passion für technische Entwicklungen in den Bereichen KI, Open Source und Bildung widmen, so Karpathy weiter. Tesla-Chef Elon Musk antwortete in einem Tweet: „Danke für alles, was du für Tesla getan hast! Es war eine Ehre, mit dir zu arbeiten.“
Erst am Dienstag hatte der weltgrößte Elektroautobauer im Ringen um Einsparungen sein Büro im kalifornischen San Mateo dichtgemacht. Die 229 Beschäftigten, die für das Fahrerassistenzsystem Autopilot arbeiteten, würden entlassen, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens. Der Tesla-Chef Elon Musk hatte intern schon Anfang Juni über die Pläne für Stellenstreichungen informiert.
In einer der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden Mail hatte er das mit einem „super schlechten Gefühl“ über die Wirtschaftsentwicklung begründet. Wirtschaftsprofessor Raj Rajkumar von der Carnegie Mellon Universität sagte Reuters, die Entlassungen deuteten darauf hin, dass das zweite Quartal wegen der Lockdowns in China, höheren Rohstoffkosten und Lieferkettenproblemen schwierig für den Branchenprimus war.
















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