12.05.2022 10:55 |

Festnahme in Amsterdam

Greenpeace-Blockade: Niederösterreicherin frei

Jene österreichische Greenpeace-Aktivistin, die nach der Blockade eines Transportschiffes im Hafen von Amsterdam gemeinsam mit weiteren Umweltschützern festgenommen wurde, ist wieder frei. 18 Stunden lang hatten die Aktivisten ein Schleusentor besetzt und daran ein 40 Meter langes Transparent befestigt.

Artikel teilen
Drucken
Kommentare
0

Mehr als 60 Greenpeace-Aktivisten und -Aktivistinnen hatten - wie berichtet - ein 225 Meter langes Transportschiff an der Fahrt gehindert. Es handelte sich um die Crimson Ace, die mit 60.000 Tonnen Soja aus Brasilien beladen war.

Die Umweltschützerinnen und Umweltschützer hatten die Schleusentore, die das Schiff auf dem Weg in den Hafen passieren musste, blockiert. Auf dem angebrachten 40-Meter-Transparent prangte die Aufschrift „EU: Stop nature destruction now“ („EU: Stoppt jetzt die Naturzerstörung“).

Aktion dauerte 18 Stunden
18 Stunden lang dauerte der Protest. An der Aktion war auch die Niederösterreicherin Clarissa W. aus Mödling beteiligt. „Ich bin heute hier, weil ich im Supermarkt mit Sicherheit wissen will, dass ich dort keine Produkte aus Wald- und Naturzerstörung kaufe“, erklärte sie in einer Greenpeace-Aussendung ihren Einsatz.

Am Mittwochnachmittag schritt dann die Polizei ein. Die Niederösterreicherin wurde, zusammen mit zehn anderen Teilnehmern, festgenommen. Mittwochnacht sei die junge Frau freigelassen worden, teilte Greenpeace mit.

 krone.at
krone.at
Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).